Als Eltern können Sie viel dafür tun, den Zahnarztbesuch für Ihr Kind unbefangen zu gestalten.

Johanna und Antonia beim Versuch, die Zähne zu putzen
 Alleine geputzt...
Am wichtigsten ist dabei der gefühlsmäßige Umgang mit dem Thema: Sie sollten einen anstehenden Termin neutral oder sogar positiv besetzen: Ihr Kind soll das Gefühl haben, daß ein Zahnarztbesuch etwas völlig normales ist. Vermeiden Sie deshalb Formulierungen wie "Oje, Mama muß morgen zum Zahnarzt gehen." und versprechen Sie keine Belohnung, wenn das Kind "brav" war, weil das eine negative Erwartungshaltung weckt.

Nehmen Sie Ihr Kind als Begleitung Ihres eigenen Zahnarztbesuchs mit, damit es sich früh an die Praxis gewöhnt. Spielerisch kann gelegentlich gefragt werden, ob es sich auch einmal auf den Behandlungsstuhl setzen möchte; dies geschieht aber immer ohne Druck.

Nachfolgend ein paar Tipps, wie Sie Ihrem Kind, sich und uns das Leben erleichtern können:

Nicht gerade perfekt geputzt...
 ...bedeutet nicht sauber.

Putzen Sie die Zähne nach.

Kinder hassen es anfänglich, lassen es später aber widerstandslos geschehen: Nachdem sie selbst geschrubbt haben, putzen Mama oder Papa noch einmal nach. Neben sehen Sie die Zähne der seinerzeit fünfjährigen Tochter des Praxisinhabers nach intensivem Alleineputzen. Scheinbar sauber enthüllt die Anfärbung mit Malachitgrün den Verbleib beträchtlicher Beläge: Kinder im Vorschulalter sind manuell nicht in der Lage, ihre Zähne alleine gut zu reinigen, egal wie heftig es dabei schäumt...

Geben Sie Fluoride.

Neben regelmäßigem Zähneputzen ist die Fluoridgabe die effektivste Maßnahme überhaupt, Karies vorzubeugen. Diese wissenschaftliche fundierte Erkenntnis hindert aber eine Minderheit nicht daran, ihren Kindern aus weltanschaulichen Gründen Fluoride vorzuenthalten.

Lesen Sie Ihrem Kind ein Buch vor.

Und zwar das hier: Conny geht zu Zahnarzt (ISBN-Nr. 3551086273).